Lieblingsplätze & Kriminelle Reiseführer

Oberfranken von Friederike SchmöeOberfranken

66 Lieblingsplätze und 11 Brauereien

Meßkirch: Gmeiner-Verlag, März 2012
192 Seiten, ca. 80 Abbildungen, 12 x 20 cm, Paperback, 14,90 €
ISBN 978-3-8392-1257-8

3. überarbeitete Auflage 2015. Neue Tipps, besseres Layout!

Auch als E-Book erhältlich.

Die Region Oberfranken erstreckt sich in der neuen Mitte Europas von der bayerisch-tschechischen Grenze im Nordosten bis zur Stadt Bamberg im Südwesten. Unter Wanderern und Naturfreunden ist die Gegend eine beliebte Urlaubsregion, doch auch Kulturfreunde fühlen sich von den vielen historisch bedeutsamen Orten wie der Veste Coburg, dem Bamberger Kaiserdom oder der Festung Rosenberg in Kronach angezogen. Begleiten Sie Friederike Schmöe zu ihren ganz persönlichen Lieblingsplätzen und – da Oberfranken auch Bierfranken genannt wird – in die schönsten Brauereien.

Wer mordet schon in Franken? von Friederike SchmöeWer mordet schon in Franken?

11 Krimis und 125 Freizeittipps

Meßkirch: Gmeiner-Verlag, Februar 2014
250 Seiten, ca. 80 Abbildungen, 12 x 20 cm, Paperback, 9,99 €
ISBN 978-3-8392-1507-4

Auch als E-Book erhältlich.

Bärbeißig fränkisch  
Wie kam es zu dem Dreifachmord im Paradiestal, bei dem zwei Jungen und ein Mädchen ihr Leben verloren? Und was hat die Tramperin, die tragischerweise an einem Nacho erstickt, so Wertvolles in ihrem Rucksack, dass ihr ein Motorradfahrer durch die ganze Fränkische Schweiz folgt? Es geht blutig zur Sache, auch in anderen Ecken des wald- und burgenreichen Frankenlandes wird gelyncht und gemordet. Suspense und Sightseeing zwischen Nürnberg, Würzburg und Hof.

Leseprobe

Nachos können tödlich sein. Hätten Sie’s gewusst? Alle quatschen über gesunde Ernährung. Hat mich noch nie besonders interessiert. Ich bin ein Typ, der sich was zwischen die Kiemen schieben muss, und ich gehe vor allem danach, was mein Körper verlangt. Das sind oft Steaks, Frikadellen, Kartoffelsalat mit Mayo. Dazu ein süffiges Bier. Bisher hat mir das nicht geschadet. Ich habe keine Herzbeschwerden, kriege höchstens alle fünf Jahre eine Grippe und das war’s. Aber dann kam die Sache mit der Nacho-Tüte. Vielleicht wäre alles anders gelaufen, hätten sie an der Tanke Guacamole verkauft. Ich esse nämlich immer Nachos mit Guacamole. Bloß nicht mit diesen roten Chilisoßen, die kann ich auf den Tod nicht ausstehen.

Auf den Tod.

Deswegen kaufte ich also nur die Nachos. Ohne Soße. Als Proviant für meinen Trip durchs Fränkische. Die Tour war meine Abschiedsreise. Zwei Tage später würde ich den alten Kadett verkaufen. In drei Tagen in ein Flugzeug steigen.

Nach Vancouver fliegen und dort neu anfangen.

Was zählte, war die Zukunft. Mit meinem alten Leben in Franken hatte die Person, die ich heute darstelle, nicht mehr viel zu tun. Enttäuschungen, Ängste, Zweifel, Katastrophen. Ich hatte sie entschlossen in einen Sack gestopft und in die Tonne gekloppt. Rein mental natürlich. Es gibt Tausende Bücher, in denen steht, wie das geht, und jedes Jahr erscheinen neue.

Für meine persönliche Misere hieß die Lösung: Kanada.

Erst mal Urlaub. Paddeln, Fallschirmspringen, Reiten. Dann einen Job finden. In Kanada liegen die Jobs für jemanden wie mich quasi auf der Straße. Davon ging ich aus. In drei Tagen ging es los. Beinahe hätten mir die Nachos einen fiesen Strich durch die Rechnung gemacht.

Möglich, dass es nicht die Nachos allein waren. Abgesehen von der fehlenden Guacamole könnte ich auch die Engländerin mit der milchweißen Haut verantwortlich machen oder den Kerl, den ich nur wenige Male ganz kurz sah, dessen Namen ich nicht kannte. Egal.

Ich begann meine Abschiedstour in Forchheim. Hier war ich zur Schule gegangen, hatte das erste Mal die Liebe erlitten und meinen Eltern und Lehrern das Leben zur Hölle gemacht.

Ich parkte den Kadett vor der Kaiserpfalz ...